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Surround-Mixing

Surroundmixing gehört zu den schönsten Herausforderungen an den geneigten Klangschrauber!
Leider haben billige Upmixe und dilettantische Surroundmixversuche das Image schon angekratzt, bevor der Surroundmix in vollem Umfang das Licht der Welt erblickt hat.
Ich entscheide mich vor der Arbeit für eine von zwei zur Verfügung stehenden Mix-Philosophien:
erweiterter Stereomix mit definierter Front-Ortung
   Diese Strategie eignet sich immer dann, wenn man sich das Gehörte auf einer Bühne vorstellt
   und man einen Bezugspunkt zum Sänger haben möchte.
   Die erweiterte Stereobreite ermöglicht durchsichtigere Mixe und der richtige Einsatz des
   Center-LS erlaubt definierte Ortbarkeit.
   Die Surround-Lautsprecher werden beispielsweise für "unwichtigere" Events wie Chöre und
   Ambience aus einem guten Surround-Reverb genutzt.
Surround-Experience-Mix
   Hier taucht der Hörer in Surroundsound ein. Diese Mischstrategie ist geeignet, wenn in
   Surround komponiert wurde oder es sich um Ambience, Trance, Chillout, Lounge, Popmusik
   etc. handelt, die keine definierte Frontortung voraussetzt.

Surroundmix for Cinema
Dank der Air-Technologie der TC/Dynaudio-Air-20 Lautsprecher, lassen sich in meiner Regie unterschiedliche kinotypische Abhörsituationen (Dämpfung durch Vorhang, Laufzeitprobleme durch Raumgröße etc.) auf Knopfdruck simulieren.