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Zielsetzung für ein gutes Audio Masterings:

Im kommerziellen Audio Mastering gibt es zwei wesentliche Ziel-Faktoren: 
1.) Klangliche Verbesserung und 
2.) Optimierung der Lautheit.

Diese beiden Eigenschaften können sich jedoch kontrovers gegenüber stehen. 
Mastering Engineer und www.MASTERING-ACADEMY.com Gründer Friedemann Tischmeyer
zeigt in diesem Video, dass es auf eine sinnvolle Balance zwischen diesen beiden Größen
ankommt.

Dieses Video richtet sich auch an A&Rs, Productmanager und Entscheidungsträger der
Musikindustrie, um den Prozess des Audio Masterings und die Beurteilung der Qualität
eines Masterings besser nachvollziehen zu können:

5 Minuten-Video: hier klicken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die wesentlichen Ziele eines Tischmeyer-Masterings:

- Material- und kundenabhängige Definition der perfekten Klang-Loudness-Balance,
  um ein Master zu generieren, dass bei besten Klangeigenschaften und bestmöglich
  bewahrter Dynamik auch eine wettbewerbsfähige Lautheit aufweist.

-  Es sollte auf einer größtmöglichen Schnittmenge unterschiedlicher Abhör-
   einrichtungen als gut klingend empfunden werden (Translation).

- Das Master klingt "einheitlicher" bzw. die Performance "zusammenhängender",
  als der Mix.

- Das Master öffnet sich dem Hörer, indem es aus den Lautsprechern heraus
  kommt und den Klang im Raum entwickelt.

-  Der Hörer darf nie das Bedürfnis haben, zur Fernbedienung zu greifen, um die
   Lautstärke anzugleichen oder am Loudness- oder Klangregelungsknopf zu spielen.

-  Gleiches gilt für den Random-Betrieb (Hören einer CD in wahrloser Reihenfolge).

-  Der Tonträger sollte frei von Artefakten sein (z.B. Glitches, Verzerrungen, Overs).

-  Das Material sollte unter Anwendung von solidem technischem Hintergrundwissen
   so behandelt werden, dass es sich auf keinen Fall verschlechtert, sondern die
   größtmögliche Klangtiefe erhält (beste Wandler, Processing-, SRC-Technologie
   und Dithering).

-  Der Tonträger sollte nicht so laut gemastert sein, dass man ihn als aufdringlich
   oder überkomprimiert empfindet. Das heißt, dass er auch bei großer Abhör-
   lautstärke als angenehm empfunden wird.

-  Die Lautheit sollte nur vergrößert werden, wenn die Bearbeitung im lautheits-
   korrigierten A/B-Vergleich unverändert (als gleich dynamisch) oder besser klingt.
   (Keine Lautheit nur der Lautheit wegen)

- Das Master ist so gepegelt, dass es technisch frei von Verzerrungen im Peak-Bereich nach
  den neuesten BS. 1770 Revisionen (R128) auf Basis von True Peak Level ist. Dies ermöglicht
  besser klingende mp3/AAC

(Auszug aus Audio-Mastering mit PC-Workstations)